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Ein Projekt von Amt für Auswärtige Angelegenheiten

Förderung einer inklusiven wirtschaftl. Entwicklung in ländlichen Gebieten der Herzegowina (RAST II)

Bosnien-Herzegowina gehört weiterhin zu den wirtschaftlich schwächsten Ländern Europas. Hohe Arbeitslosigkeit, Abwanderung und begrenzte lokale Kapazitäten hemmen die Entwicklung, insbesondere in ländlichen Regionen. Seit 2022 unterstützt Liechtenstein das auf dem «Market Systems Development»-Ansatz basierende Projekt «RAST», das darauf abzielt, lokale Wertschöpfungsketten im Tourismus-, Kultur- und Agrarsektor zu stärken.

Mit «RAST II» wird das erfolgreiche Vorhaben nun vertieft und geographisch fokussiert fortgeführt. Das Projekt schafft neue wirtschaftliche Perspektiven in den Gemeinden Konjic, Jablanica, Stolac und Trebinje und fördert insbesondere Frauen, Jugendliche sowie Kleinstunternehmen, die im Arbeitsmarkt oft unterrepräsentiert sind. Liechtenstein unterstützt diese zweite Projektphase mit einem Beitrag von CHF 560'000.

Durch die Kombination aus Infrastrukturentwicklung, professioneller Vermarktung, innovativen Geschäftsmodellen und der Stärkung lokaler Verwaltungen werden langfristige Einkommensmöglichkeiten geschaffen und der Abwanderungsdruck reduziert. Die Gemeinden bringen zudem eigene Mittel in Höhe ein, was die lokale Verankerung und den Erfolg des Projekts unterstreicht.

Projektziele

Stärkung lokaler Wirtschaftssysteme durch bessere touristische und agrarbasierte Wertschöpfung – insbesondere zugunsten von Frauen und Jugendlichen.

Schaffung nachhaltiger Einkommensperspektiven in ländlichen Gemeinden, um Arbeitslosigkeit und Armut zu reduzieren.

Verringerung des Auswanderungsdrucks durch attraktivere lokale wirtschaftliche Strukturen.

Aufbau robuster Kapazitäten lokaler Institutionen und zunehmende Übernahme von Verantwortung durch Gemeinden.

Fakten zum Projekt

Land und Region:

Bosnien-Herzegowina

Projektdauer:

2026-2028

Gesamtbetrag:

CHF 1'364’706

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