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Ein Projekt von Amt für Auswärtige Angelegenheiten

LieLa-Sprachkurse für Flüchtlinge und Einheimische in der Türkei – Phase III

Im Jahr 2019 startete Liechtenstein das Sprachprojekt «Turkish and English Language Learning Programme as a tool for Empowerment and Social Cohesion» für syrische und irakische Flüchtlinge sowie Einheimische in der Türkei. Das Projekt mit dem Ziel, Geflüchteten und Einheimischen Englisch- und Türkischkenntnisse zu vermitteln, wurde gemeinsam mit dem «Verein Liechtenstein Languages» sowie der NGO «RET International» entwickelt.

Im Dezember 2025 beschloss die Regierung die Unterstützung der 3. Phase des Gemeinschaftsprojekts mit einer Laufzeit bis 2028.

Die Ergebnisse aus den bisherigen Projektphasen sind äusserst positiv und das «Leuchtturmprojekt» geniesst lokal grosse Akzeptanz. Für die aktuelle Projektphase wurde das Kursangebot um einen Alphabetisierungskurs Arabisch ergänzt, um insbesondere Flüchtlingskindern, die in der Türkei geboren und aufgewachsen sind, eine freiwillige Rückkehr nach Syrien zu erleichtern.

Projektziele

Abbau von Sprachbarrieren durch Türkisch-, Englisch- und Arabischkurse, um Integration, Zugang zu Bildung und Arbeitsmarkt sowie Rückkehrmöglichkeiten zu verbessern.

Stärkung sozialer Kohäsion zwischen Flüchtlingen und Einheimischen durch gemeinsame Kurse und Konversations‑Clubs.

Empowerment vulnerabler Gruppen, insbesondere Frauen und Jugendlicher, durch gezielte Alphabetisierung und Kompetenzerwerb.

Nachhaltige Wirkung durch Train‑the‑Trainer‑Ansatz sowie internationale Sichtbarkeit Liechtensteins im Bildungs- und Integrationsbereich.

Fakten zum Projekt

Land und Region:

Türkei

Projektdauer:

2026-2028

Gesamtbetrag:

«Verein Liechtenstein Languages»: CHF 179'340; «RET International»: CHF 2'050’000

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