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Ein Projekt von Amt für Auswärtige Angelegenheiten

Erdbebenhilfe für die Bevölkerung in Kolumbien

Am 10. August 2026 erschütterte ein schweres Erdbeben den Westen Kolumbiens. Betroffen sind 14 Departemente und 357 Gemeinden. Besonders kritisch ist die Lage in Chocó sowie in Valle del Cauca, Risaralda, Caldas und Quindío. Der Zugang zu Strom, Wasser, Gesundheitsversorgung und Kommunikation ist in verschiedenen Gebieten teilweise unterbrochen. Zahlreiche Häuser wurden beschädigt oder zerstört.

Die betroffene Bevölkerung benötigt dringend sichere Notunterkünfte, medizinische Versorgung, psychosoziale Unterstützung, Trinkwasser, Hygieneartikel, Lebensmittelhilfe und funktionierende Kommunikationsdienste. Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften koordiniert gemeinsam mit dem Kolumbianischen Roten Kreuz eine umfassende Nothilfe- und Wiederaufbauoperation.

Die Hilfe umfasst Mehrzweck-Bargeldleistungen und bei Bedarf Mietbeiträge, die Verteilung von Haushalts- und Hilfsgütern sowie die sichere Reparatur und Wiederherstellung beschädigter Unterkünfte. Weitere Massnahmen beinhalten Such- und Rettungsunterstützung, Erste Hilfe, Triage, Patiententransporte, mobile Gesundheitsdienste, medizinische Ausrüstung, temporäre Gesundheitspunkte und psychosoziale Unterstützung. Trinkwasser- und Hygienemassnahmen, Familienzusammenführungen und Notkommunikation ergänzen die Hilfe.

Insgesamt sollen rund 24’000 besonders betroffene Menschen rasch, sicher und bedarfsgerecht unterstützt werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt Verletzten, getrennten Familien, Haushalten mit zerstörten oder unsicheren Wohnungen sowie Gemeinden mit unterbrochener Grundversorgung.

Projektziele

Rasche und bedarfsgerechte Unterstützung von rund 24’000 besonders betroffenen Menschen

Verringerung unmittelbarer Gesundheits-, Schutz- und Überlebensrisiken

Sicherung des Zugangs zu Trinkwasser, Hygiene, Unterkunft und grundlegenden Dienstleistungen

Medizinische Erstversorgung und psychosoziale Unterstützung betroffener Menschen

Stabilisierung besonders stark betroffener Haushalte und Gemeinden

Reparatur und Wiederherstellung beschädigter Unterkünfte

Wiederherstellung der Einsatzfähigkeit lokaler Rotkreuz-Strukturen

Besonderheiten des Projektes

Die Hilfe verbindet unmittelbare Rettungs- und Versorgungsmassnahmen mit der Wiederherstellung beschädigter Unterkünfte und lokaler Rotkreuz-Kapazitäten. Telekommunikation, Ausrüstung und der Schutz der Freiwilligen spielen dabei eine wichtige Rolle.

Fakten zum Projekt

Land und Region:

Kolumbien

Projektdauer:

2026

Gesamtbetrag:

CHF 100'00

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