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Ein Projekt von Amt für Auswärtige Angelegenheiten

Liechtenstein unterstützt Nothilfe für Vertriebene im Libanon

Aufgrund der erneuten Eskalation der Gewalt im Libanon seit Maerz 2026 hat sich die humanitäre Lage im Land drastisch verschärft. Luftangriffe und militärische Operationen haben zu erheblichen zivilen Verlusten, grossflächiger Vertreibung sowie zu massiven Schäden an Wohnraum, Infrastruktur und Grundversorgung geführt. Besonders betroffen sind Beirut, der Südlibanon und die Bekaa-Ebene. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) reagiert auf die akuten Bedürfnisse von Binnenvertriebenen und Migrantinnen und Migranten, die oftmals vom regulären Hilfssystem ausgeschlossen sind.

Liechtenstein unterstützt dieses Engagement mit einem Beitrag von CHF 100’000. Der Fokus liegt auf lebensrettender Soforthilfe, Schutzmassnahmen für besonders gefährdete Gruppen sowie der Stabilisierung grundlegender Dienste in einem ohnehin stark belasteten Land.

Projektziele

Sicherstellung lebensrettender Grundversorgung (Gesundheit, Wasser, Hygiene, Unterkünfte) sowie Bargeldhilfe für dringendste Bedürfnisse von Binnenvertriebenen und Migranten

Schutz besonders vulnerabler Gruppen durch migrationsbezogene Schutzmassnahmen, Rechtsberatung und psychosoziale Unterstützung

Stärkung staatlicher Kapazitäten und bessere Koordination im Management von Unterkünften und Fluchtbewegungen

Beitrag zur Stabilisierung grundlegender Dienste und zur Resilienz betroffener Gemeinschaften

Fakten zum Projekt

Land und Region:

Libanon

Projektdauer:

2026

Gesamtbetrag:

CHF 100'000

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