Inhalt
Ein Projekt von Amt für Auswärtige Angelegenheiten
Hilfe für Betroffene sexualisierter Gewalt in Konfliktgebieten
Sexualisierte Gewalt ist in Konflikt- und Krisengebieten eine weit verbreitete, oft unsichtbare humanitäre Notlage. Sie betrifft insbesondere Frauen und Mädchen, aber auch Männer, Jungen und Kinder. Betroffene benötigen raschen Zugang zu medizinischer Versorgung, psychosozialer Unterstützung und Schutzmassnahmen.
Liechtenstein unterstützt 2026 den Special Appeal: Addressing Sexual Violence des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz mit einem Beitrag von CHF 100’000. Das IKRK leistet Hilfe in schwer erreichbaren Konfliktgebieten und verbindet medizinische Soforthilfe, psychosoziale Betreuung, Schutzmassnahmen und Präventionsarbeit.
Mit dem Beitrag stärkt Liechtenstein ein international deutlich unterfinanziertes humanitäres Handlungsfeld und leistet einen Beitrag zum Schutz der Menschenwürde, zur Unterstützung besonders verletzlicher Menschen und zur Förderung des humanitären Völkerrechts.
Projektziele
Unterstützung von Betroffenen sexualisierter Gewalt durch medizinische und psychosoziale Hilfe.
Stärkung von Schutz- und Präventionsmassnahmen in konfliktbetroffenen Gemeinschaften.
Verbesserung des Zugangs zu opferzentrierten Unterstützungsleistungen.
Fakten zum Projekt
Land und Region:
International/Diverse
Projektdauer:
2026
Gesamtbetrag:
CHF 100'000